Riesiges Land-Art-Gemälde „Beyond Crisis“ von Saype, Leysin, Schweiz
© VALENTIN FLAURAUD/EPA-EFE/Shutterstoc
Kunst im Einklang mit der Natur. Leysin, Schweiz
Haben Sie schon einmal von dem gigantischen Land Art-Gemälde „Beyond Crisis“ in Leysin in der Schweiz, gehört? Dieses Kunstwerk wurde 2020 vom französischen Künstler Saype als Reaktion auf die Pandemie geschaffen. Saype ist bekannt für seine riesigen, naturgetreuen Gemälde – dieses Meisterwerk erstreckt sich über mehr als 3.000 Quadratmeter und wurde mit biologisch abbaubarer Farbe gemalt. Durch die Augen eines kleinen Mädchens, das in die Ferne blickt, stellt der Künstler eine vereinte und menschlichere Welt dar. Die Figuren, die sie zeichnet, erinnern uns daran, in Krisenzeiten nach vorne zu blicken.
Saypes Werk ist ein herausragendes Beispiel für Land Art, auch Earth Art genannt. Diese Kunstform verwendet natürliche Materialien wie Erde, Steine und Pflanzen, um großflächige Kunstwerke direkt in der Landschaft zu schaffen. Die Bewegung begann in den 1960er Jahren und hat Künstler auf der ganzen Welt inspiriert. Ein bekanntes Beispiel aus Deutschland ist das Werk von Nils-Udo, der für seine beeindruckenden Naturinstallationen bekannt ist. Für die Bundesgartenschau 2005 in München schuf er beispielsweise ein überdimensionales Vogelnest mit großen Vogeleiern und langen Fichtenstämmen, das den Besuchern eine einzigartige „Vogelperspektive“ bot.
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