Schmetterling beim Bestäuben einer gelben Blüte
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Kleine Flügel, große Wirkung. Schmetterling beim Bestäuben einer gelben Blüte
Ein Schmetterling flattert von Blüte zu Blüte und setzt dabei einen unscheinbaren Kreislauf in Bewegung: Beim Nektarsammeln bleibt Blütenstaub an ihm haften und wird weitergetragen. So können viele Pflanzen überhaupt Samen und Früchte bilden. Besonders tagaktive Schmetterlinge bestäuben oft farbenreiche Wildblumen und tragen so zur Artenvielfalt vieler Wiesen bei.
Bestäuber sind längst nicht nur Bienen. Auch Schmetterlinge, Käfer, Vögel und Fledermäuse übernehmen diese Rolle und tragen zu etwa jedem dritten Bissen unserer Nahrung bei. Weltweit sind rund drei Viertel der Nutzpflanzen zumindest teilweise auf diese Tiere angewiesen.
In Deutschland und ganz Europa gehen die Bestände vieler Insekten zurück, darunter auch die der Schmetterlinge. In einigen Regionen sind ihre Populationen seit den 1990er-Jahren deutlich gesunken. Dabei gelten sie als wichtige Hinweise auf den Zustand von Ökosystemen. Wo Wiesen wachsen dürfen und Pestizide seltener zum Einsatz kommen, finden solche Bestäuber leichter Lebensraum – oft genügt schon ein sonniger Fleck.
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