Schmuckreiher bei der Gefiederpflege, Zentralflorida, USA
© Donald M. Jones/Minden Picture
Prachtvolles Gefieder. Schmuckreiher bei der Gefiederpflege, Zentralflorida, USA
Elegant und voller Geschichte: Der Schmuckreiher ist ein echter Blickfang. Sein strahlend weißes Gefieder und die leuchtend gelben Füße auf dunklen Beinen machen ihn unverwechselbar. Anfang des 20. Jahrhunderts stand diese Art kurz vor dem Aus, da ihre feinen Schmuckfedern in der Mode besonders begehrt waren. Erst konsequente Schutzmaßnahmen bewahrten den Schmuckreiher vor dem Verschwinden.
Auf dem heutigen Bild ist der Vogel bei der Gefiederpflege in den Feuchtgebieten Floridas, USA, zu sehen. Dieses sorgfältige Putzen hält sein Gefieder sauber und wasserabweisend – eine wichtige Voraussetzung für die Jagd im flachen Wasser. Dort erbeutet er Fische, Insekten und kleine Krebstiere. Mit seinen Füßen wirbelt er das Wasser auf und bringt so versteckte Beute in Bewegung.
In Deutschland ist der Schmuckreiher ein seltener Irrgast. Er kann jedoch leicht mit dem etwas häufiger vorkommenden Seidenreiher verwechselt werden, der vor allem an der Nordsee, im Wattenmeer sowie entlang von Rhein und Elbe regelmäßig zu beobachten ist.
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