Lichterspuren der Erde, aufgenommen von der Internationalen Raumstation
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Der erste Schritt ins All. Internationaler Tag der bemannten Raumfahrt
Der Internationale Tag der bemannten Raumfahrt erinnert an einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Am 12. April 1961 umkreiste Juri Gagarin erstmals die Erde und kehrte sicher zurück – ein Ereignis, das den Beginn der modernen Raumfahrt markierte. Ein deutscher Meilenstein folgte 1978, als Sigmund Jähn im Rahmen des sowjetischen Interkosmos‑Programms als erster Deutscher ins All flog. Während seines Aufenthalts führte er wissenschaftliche Experimente durch und sammelte Erfahrungen, die den internationalen Austausch in der Raumfahrt förderten.
Diese Zusammenarbeit setzt sich bis heute an Bord der Internationalen Raumstation fort. In rund 400 Kilometern Höhe umkreist die ISS die Erde etwa alle 90 Minuten und ermöglicht ihren Besatzungen bis zu 16 Sonnenauf‑ und ‑untergänge pro Tag. Seit dem Jahr 2000 ist sie dauerhaft bewohnt und wird gemeinsam von den USA, Russland, Europa, Japan und Kanada betrieben. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen in Medizin, Materialwissenschaften und Klimaforschung ein – und ebnen Wege für künftige Missionen ins All.
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