Barcelona, Spanien
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Stadtplanung hört nie auf. Weltbevölkerungstag
Die belebten Straßen Barcelonas scheinen ein guter Ort zu sein, um den Weltbevölkerungstag zu begehen. Immer mehr von uns zieht es in die Stadt. Schätzungen zufolge war 2007 das erste Jahr, in dem mehr Menschen in Städten als auf dem Land lebten. Wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen, werden bis 2050 etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Stadtplaner und Regierungsbeamte werden diesem raschen Anstieg Rechnung tragen müssen, andernfalls werden Stromnetze, Wasserversorgung, öffentlicher Nahverkehr und Notdienste vor einer Überlastung stehen.
Der Weltbevölkerungstag wurde 1989 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit und Bedeutung der Bevölkerungsproblematik zu lenken. Nach Hunderttausenden von Jahren wuchs die Weltbevölkerung um das Jahr 1804 schließlich auf eine Milliarde Menschen an. 2011 lag die Zahl über 7 Milliarden Menschen. Es wird erwartet, dass die Weltbevölkerung im Jahr 2030 auf 8,5 Milliarden, im Jahr 2050 auf 9,7 Milliarden und im Jahr 2100 auf 10,9 Milliarden anwächst.
Wie viele sind zu viele? Welchen Lebensstandard können wir für die Menschen erwarten, wenn die Bevölkerung 10 Milliarden übersteigt? Und wie viele Menschen kann der Planet verkraften, während gleichzeitig die natürliche Umwelt erhalten bleiben soll? Dies sind nur einige der Fragen, mit denen sich die politischen Entscheidungsträger auseinandersetzen müssen, wenn sie über die Zukunft unserer Welt nachdenken.
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