Regenbogen in der Nähe von Bad Langensalza, Thüringen
© AP Photo/Jens Meye
Regenbogen am Christopher Street Day
Seit Anfang Juni wird der alljährliche Pride Month weltweit von der LGBTQI+-Community gefeiert. Größere Paraden werden wohl auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie eher die Ausnahme bilden, doch der Bedeutung dieses denkwürdigen Ereignisses tut das keinen Abbruch. Der Ursprung des Pride Month ist der Internationale Pride Day, der jährlich auf den 28. Juni fällt.
Dieser Gedenk- und Aktionstag erinnert an den Stonewall-Aufstand in New York am 28. Juni 1969, als sich eine Gruppe von Homosexuellen während einer Polizei-Razzia gegen ihre Verhaftung widersetzte. Von der Lesben- und Schwulenbewegung wird dieses Ereignis als Wendepunkt in ihrem Kampf für Gleichbehandlung und gesellschaftliche Anerkennung gesehen.
Im deutschsprachigen Raum hat sich für diesen Tag die Bezeichnung „Christopher Street Day“ durchgesetzt, während im englischsprachigen Raum üblicherweise die Begriffe „Gay Pride“ und „Pride Parades“ verwendet werden. In der Christopher Street im New Yorker Stadtteil Greenwich Village fand in der Bar „Stonewall Inn“ der oben erwähnte Aufstand statt.
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