Blühende Kirschblüten im Japanischen Teegarten im Golden Gate Park, San Francisco, Kalifornien, USA
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Ein Hauch von Japan
Heute besuchen wir den Japanischen Teegarten im Golden Gate Park von San Francisco. Ursprünglich als temporäres Ausstellungsstück auf der Weltausstellung im Jahr 1894 entworfen, wurde der Garten unter der Leitung des Landschaftsarchitekten Makoto Hagiwara zu einem festen Bestandteil des Parks. Hagiwara steckte sein Geld, seine Leidenschaft und sein Können in die Aufgabe, den Besuchern des Gartens einen authentischen Eindruck der japanischen Gartenbaukunst zu vermitteln. Besucher überqueren damals wie heute Brücken über Koi-Teiche und wandern durch Pagoden und Gärten voller einheimischer japanischer Pflanzen und Bäume.
Hagiwara starb zwar 1925, aber seine Familie blieb in dem Haus, das er auf dem Grundstück gebaut hatte, bis sie während des Zweiten Weltkriegs in ein Internierungslager gebracht wurde und die Gärten in „Oriental Garden“ umbenannt wurden. Nach Kriegsende kehrte der ursprüngliche Name zurück, die Familie jedoch nicht. Hagiwaras Vision lebt in den Gärten weiter, und ist ein Beispiel für die Millionen von asiatischen und pazifischen Amerikanern, die zum Aufbau und zur Verschönerung der USA beigetragen haben.
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