Kinkaku-ji-Tempel im Winter, Kyoto, Japan
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Der „Goldene Pavillon“
Der Kinkaku-ji, ein Ende des 14. Jahrhunderts errichteter buddhistischer Tempel in der japanischen Stadt Kyoto, schmiegt sich für gewöhnlich dezent in das umgebende Parkgelände ein. Im Winter hingegen hebt sich das Gebäude, dessen oberen Stockwerke vollständig mit Blattgold überzogen sind, kontrastreich von der schneebedeckten Landschaft ab. Der Tempel trägt daher auch die Bezeichnung „Goldener Pavillon“.
Im Jahr 1950 wurde das Bauwerk durch einen Brand zerstört und in den nachfolgenden Jahren wiederaufgebaut. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten Ende der 1980er wurde der am Kyōkochi-See gelegene Kinkaku-ji zusammen mit anderen Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe „Historisches Kyoto“ ernannt. Die Tempelanlage gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in der ehemaligen Kaiserstadt Japans.
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