Kaiserpinguine im Rossmeer, Antarktis
© Paul Nicklen/Getty Image
Tierische Tiefseetaucher. Die flugunfähigen Seevögel sind exzellente Taucher
Die meisten Vogelarten haben hohle Knochen, was sich – aufgrund der Gewichtsreduktion – zum Fliegen als äußerst hilfreich erweist. Pinguine hingegen sind flugunfähig, und ihre Knochen sind dicht und schwer. Dank dieser körperlichen Anpassung können die Seevögel exzellent schwimmen und unter Wasser auf Fischfang gehen.
Der Kaiserpinguin ist die größte Pinguinart. Er wird bis zu 1,30 Meter groß und bringt maximal 37 Kilogramm auf die Waage. Auf ihrer Jagd nach Beutetieren – Fischen, Tintenfischen und Krill – legen die Großpinguine mitunter große Entfernungen zurück und erreichen beeindruckende Geschwindigkeiten von bis zu 36 km/h.
Doch jeder Tauchgang geht einmal zu Ende, weil die Vögel irgendwann wieder frische Luft schnappen müssen. Für gewöhnlich schießen Kaiserpinguine dann grazil aus dem kalten Wasser und schlittern bei der Landung bäuchlings einige Meter auf der Eisoberfläche. Eine wahrlich meisterhafte und bewundernswerte Vorführung.
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